Annahmezwang Private Krankenversicherung


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Annahmezwang

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung dürfen private Krankenversicherer einen Antrag grundsätzlich ablehnen, wenn eine Risikoprüfung entsprechende Ergebnisse erbringt. Dies können zum Beispiel eine schwache Bonität des Versicherungsnehmers sein oder ein schlechter gesundheitlicher Zustand. So wird eine Reihe von schwerwiegenden Erkrankungen von vielen Versicherern grundsätzlich abgelehnt.

Der Annahmezwang der privaten Krankenversicherung gilt für Kinder, solange ein Elternteil bei der jeweiligen Krankenkasse versichert ist und der Antrag auf Versicherung bis spätestens zwei Monate nach der Geburt gestellt wird.

Außerdem ist der Annahmezwang in der privaten Krankenversicherung vorgeschrieben, wenn der Versicherte im Basistarif versichert wird. Der Versicherer ist im Basistarif nur dann nicht zur Annahme verpflichtet, wenn er einen bestehenden Vertrag wegen Drohung oder arglistiger Täuschung angefochten hat oder wegen arglistiger Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht von Vertrag zurückgetreten ist. Eine private Krankenversicherung abzuschließen ist daher nicht im gleichen Prozess zu sehen, wie bei anderen Versicherungen. Wer sicher gehen möchte, dass die Wunschversicherung realisiert werden kann, sollte sich zuvor eingehend informieren.
 
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