Beitragsbemessungsgrenze

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Beitragsbemessungsgrenze

In der gesetzlichen Krankenversicherung werden die monatlichen Beiträge auf der Basis des sozialversicherungspflichtigen Brutto-Arbeitsentgelts berechnet. Zur konkreten Festlegung des Monatsbeitrags wird der gesetzlich festgelegte einheitliche Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherer auf das monatliche Brutto-Arbeitsentgelt angewandt.

Um einen überdurchschnittlich hohen Monatsbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung zu vermeiden, wird eine Höchstgrenze des monatlichen Brutto-Arbeitseinkommens festgelegt, auf die der Beitragssatz maximal angewandt wird.

Mit dieser Regelung werden die Versicherungsbeiträge nur auf den Teil des Einkommens erhoben, der unterhalb der Höchstgrenze liegt. Diese Höchstgrenze bezeichnet man als Beitragsbemessungsgrenze.

Ist das sozialversicherungspflichtige Brutto-Arbeitsentgelt höher als die Beitragsbemessungsgrenze, dann wird der Versicherungsbeitrag nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Oberhalb dieser Höchstgrenze bleibt das Einkommen des Versicherten beitragsfrei. Mit dem Erreichen der Beitragsbemessungsgrenze bleiben die Beiträge folglich konstant, unabhängig von der Höhe des tatsächlichen Einkommens.

 
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