Berechnung Beitrag für die private Krankenversicherung

Wie berechnet sich der Beitrag für die private Krankenversicherung?

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung ergibt sich aus dem Eintrittsalter des Versicherten, seinem Gesundheitszustand, seinem Geschlecht und seinen gewünschten tariflichen Leistungen. Der Beitrag steigt mit zunehmendem Eintrittsalter, und diverse gesundheitliche Risikofaktoren können einen Risikozuschlag nach sich ziehen, der den Beitrag in die Höhe treibt. Hierzu zählen vor allem Vorerkrankungen oder chronische Krankheiten. Aufgrund der Vielzahl an Tarifen ist ein Beitragsvergleich für die private Krankenversicherung ratsam.

Frauen zahlen zum Beispiel einen höheren Monatsbeitrag als Männer, weil sie verstärkt ärztliche Hilfe – oft auch zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Vorsorge – in Anspruch nehmen.

Tarifliche Leistungen PKV

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor sind die gewünschten tariflichen Leistungen, das heißt, die Kostenerstattung des Versicherers. So reduziert eine hohe Selbstbeteiligung zum Beispiel den Monatsbeitrag, und auch ein allgemeines Leistungsniveau entsprechend dem der GKV sorgt für einen niedrigen Beitrag.

Ein hoher Beitrag dagegen resultiert zum Beispiel aus hohen Kostenerstattungen bei Zahnersatz und Kieferorthopädie oder aus der stationären Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.

In jedem Fall weicht die Beitragsfestsetzung in der PKV maßgeblich ab von derjenigen der gesetzlichen Krankenkasse. Diese legt den Beitrag fest nach dem monatlichen Bruttoeinkommen. Damit steigt der Beitrag bei zunehmendem Einkommen. Die PKV dagegen basiert auf einem privatwirtschaftlichen Vertrag zwischen dem Versicherten und der Versicherung und entsprechenden individuell festgelegten Leistungen.
 
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