Krankentagegeldversicherung Informationen

Wozu ist eine Krankentagegeldversicherung gut und wie hoch sollte sie sein?

Eine Krankentagegeldversicherung ist eine Absicherung für eine längere Krankheit. Bei einer Krankheitsdauer von bis zu sechs Wochen ist ein angestellter Arbeitnehmer noch in der Phase der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Das bedeutet, dass sein Einkommen bis zu sechs Wochen lang vom Arbeitgeber weiter gezahlt werden muss, wenn er für einen längeren Zeitraum erkranken sollte. Mit Ablauf der sechs Wochen allerdings erhält der Arbeitnehmer bis zu einem Zeitraum von sechs Monaten das sogenannte Krankengeld, das eine Leistung der Krankenkasse ist und von dieser gezahlt wird. Das Krankentagegeld leistet damit in Form des Krankengeldes und ist eine Lohnersatzleistung, wenn bei längerer Krankheit kein Lohn mehr durch den Arbeitgeber gezahlt wird.

Eine Krankentagegeldversicherung macht aber nicht nur für Angestellte Sinn, sondern auch für Selbständige. Hier sollte aber nicht erst ab der sechsten Krankheitswoche gezahlt werden, da bei Selbständigen die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber entfällt. Für Selbständige ist die Karenzzeit, ab wann Krankentagegeld gezahlt wird, sehr viel kürzer, da er bei Krankheit überhaupt kein Einkommen mehr erzielt.

Die Höhe des Krankentagegeldes ist individuell abhängig vom jeweiligen Nettoeinkommen. Es sollte als Lohnersatzleistung so hoch sein, dass es in etwa dem monatlichen Nettoeinkommen des Versicherten entspricht. Damit stellt er sicher, dass er auch bei längerer Krankheit seinen Lebensstandard noch weitgehend aufrechterhalten kann.



 
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