Die Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die wesentliche Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Zahlung der Rente als Ausgleich für den Wegfall des Einkommens.

Die Rente sollte in der Höhe so bemessen sein, dass sie das entfallende Einkommen des Versicherten im Wesentlichen ersetzt. Aus diesem Grund ist es sehr ratsam, wenn die Rente nicht zu gering bemessen ist.
 
Allerdings ist die Rentenzahlung nicht die einzige Leistung, auf die man Wert legen sollte. Auch die Wiedereingliederung ins Arbeitsleben nach einer längeren krankheitsbedingten Pause oder der Umbau eines behindertengerechten Arbeitsplatzes, können Fälle sein, in denen welche Berufsunfähigkeitsversicherung leisten muss. Selbst die Planung von Maßnahmen zur Rehabilitation nach einer schweren Krankheit kann von der Berufsunfähigkeitsversicherung übernommen werden.

Dynamisierte Leistung

Unter Umständen kann eine dynamisierte Leistung in Frage kommen. Darunter ist die regelmäßige Erhöhung von Rentenansprüchen und Beiträgen zu verstehen. Der Schutz vor Berufsunfähigkeit wird damit an steigende Einkommen und ebenso steigende Lebenshaltungskosten und einen damit zunehmenden Finanzbedarf angepasst.

Versicherungsleistung - Grad der Berufsunfähigkeit

Bei der Leistung ist noch darauf zu achten, ab welchem Grad der Berufsunfähigkeit die Versicherung leistet. In der Regel muss die Berufsunfähigkeit 50 Prozent betragen, einzelne Gesellschaften leisten aber auch schon ab 25 oder 33 Prozent in Form von Teilleistungen. Solche Staffelungen gilt es bei dem Abschluss des Vertrags zu prüfen und zu vereinbaren.

Die abstrakte Verweisung

Von Bedeutung bei der Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung ist weiter, dass sie auf die sogenannte abstrakte Verweisung verzichtet. Dieser Verzicht gilt als eines der wichtigsten Merkmale einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Unter der abstrakten Verweisung versteht man das Recht des Versicherers, von dem Versicherten die Ausübung eines anderen Berufes als des ursprünglich versicherten zu verlangen. Das heißt konkret, dass der Versicherte zunächst mögliche andere Berufe annehmen muss bevor er eine Rente aus Berufsunfähigkeit erhält. Damit wird der Bezug der BU-Rente letztlich maßgeblich erschwert.

In diesem Zusammenhang sollte man auch auf die Verpflichtung zur Umschulung verzichten, denn sie führt dazu, dass die Zahlungsverpflichtung der Versicherung nach dem Abschluss der Umschulung beendet ist – und zwar ungeachtet dessen, ob man in dem umgeschulten Beruf eine neue Tätigkeit findet oder nicht!




 
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