Umlageverfahren

Versicherungslexikon - Begriffe mit U

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Das Umlageverfahren ist eine Methode zur Finanzierung der gesetzlichen Sozialversicherung. Es greift speziell in der Rentenversicherung, aber auch in der Krankenversicherung und der Arbeitslosenversicherung.

Im Umlageverfahren werden die eingezahlten Beiträge sofort und unmittelbar für die Finanzierung der erbrachten Leistungen verwendet, das heißt, sie werden sofort nach der Einnahme wieder an Leistungsberechtigte ausbezahlt.

Mit seiner Zahlung erhält der Beitragszahler einen Anspruch auf Leistung, falls er diese in Anspruch nehmen muss.

Das Umlageverfahren gerät durch steigende Kosten der Medizinversorgung, eine zunehmende Lebenserwartung, die sinkende Geburtenraten und wachsende Arbeitslosigkeit unter Druck, so dass sich die Frage nach der langfristigen Tragfähigkeit des Systems stellt. Sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben können nur in einem gewissen Rahmen aus Steuermitteln ausgeglichen werden, so dass hier neue Finanzierungsmethoden notwendig sind.

 
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