EHEC Beziehung Deutschland und Spanien – Erreger ist Gefährlich
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Freitag, 3. Juni 2011 |
Die Beziehung zwischen Deutschland und Spanien hatten nach den Veröffentlichungen und der Kommunikation der Deutschen Behörden hinsichtlich verseuchter spanischer Gurken Schaden genommen.
Bereits zum Zeitpunkt als diese Information an die Öffentlichkeit ging, hatten spanische Regierungsvertreter Ihren Missmut geäußert und waren insbesondere aufgrund des immensen wirtschaftlichen Schadens verstimmt.
Bundeskanzlerin Merkel hat nun das Gespräch mit dem spanischen
Regierungschef Zapatero gesucht, um das Verhältnis zu Spanien wieder zu
entspannen. Ob dies gelungen ist bleibt abzuwarten. Einzig und allein
die Nachricht, dass Frau Merkel gegenüber Zapatero das Verhalten der
deutschen Behörden verteidigt habe, konnte bisher hinsichtlich der
Inhalte in Erfahrung gebracht werden.
Gefährlicher EHEC Erreger
Obgleich es für spanische Gurken nun Entwarnung gab, ist die Quelle des
Erregers noch immer nicht gefunden. Zwar konnten nun Wissenschaftler vom
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf das Erbgut des Erregers
offenlegen, jedoch keine Entwarnung geben. Das Gegenteil ist der Fall.
Die Ansteckungen gingen trotz der Warnungen vor Gemüse nicht zurück.
Zusätzlich soll es sich um eine sehr gefährliche Variante des Erregers
handeln, welche gegen zahlreiche Medikamente Resistent ist. Hier bei gab
es laut Wissenschaftler eine Verschmelzung verschiedener Bakterien.
Wirtschaftliche Katastrophe bahnt sich an
Der Vertrieb von Gemüse in Deutschland ist mittlerweile sehr geschwächt.
Sollte nicht bald die Quelle des Erregers gefunden werden, so könnte
der Verkauf von Gemüse in Deutschland zum Stillstand kommen. Als erster
größerer Abnehmer hat Russland nun sein Importverbot auf die gesamte
Europäische Union ausgeweitet.
Für den Urlaub in Spanien sind die Nachrichten der vergangenen Tage
tatsächlich etwas beruhigender, da nun Spanien nicht mehr im
Generalverdacht steht, verseuchtes Gemüse zu produzieren.
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